Da ist jedoch noch die Krätzmilbe, im englischen auch Scabies genannt, die auch heutzutage bei uns keine seltene parasitäre Hauterkrankung ist. Diese Milben Art begibt sich unter die Haut. Die Krätze hat in den letzten Jahren erheblich zugenommen und betrifft immer häufiger auch Schulen und Kitas. Eine Ansteckung oder ein Ausbruch erfolgt umso wahrscheinlicher, je mehr Krätze in der Bevölkerung vorkommt und je länger und enger der Kontakt zwischen Menschen ist. Um proaktiver intervenieren zu können, ist eine Meldepflicht nach § 6 Infektionsschutzgesetz (IfSG) unumgänglich. Enge Kontaktpersonen von Erkrankten müssen unbedingt mitbehandelt werden. Eine Governance und ein offener Umgang sind unabdingbar für die Kontrolle dieser Plage.

Bei der Krätze beträgt die Inkubationszeit zwischen zwei und sechs Wochen!

Sarcoptes scabiei variatio hominis gehören zu jenen Spinnentieren, die sich auf den Menschen spezialisiert haben, ihn also als einzig möglichen Wirt sehen. Daneben gibt es weitere Milbenarten, die die Hauterkrankung Krätze auch bei Tieren verursachen können. Die Grabmilben Sarcoptes-Räude rufen bei Tieren etwa eine parasitäre Hauterkrankung hervor, die der Scabies beim Menschen ähnelt.

Die weiblichen Krätzmilben, die den Menschen befallen, werden vier bis sechs Wochen alt und legen in dieser Zeit täglich zwei bis vier Eier. Sie werden 0,3 bis 0,5 Millimeter groß und sind somit sogar noch mit bloßem Auge zu erkennen (als kleiner Punkt). Die männlichen Milben sind kleiner und werden nur unter dem Mikroskop sichtbar. Befinden sich die Krätzmilben außerhalb ihres Wirts, zum Beispiel auf Möbeln oder Kleidung, überleben sie maximal zwei Tage. 

Typisches Symptom ist starker Juckreiz, besonders sind die Hände, insbesondere die Achseln, Nabel- und Genital-Region betroffen.
Aus Milben Kot (Allergen) in Verbindung mit Körper Flüssigkeiten entstehen Pilze wie der schwarze Pilz, der dafür bekannt ist Asthma Erkrankungen auszulösen.
Die hohe Allergen-Belastung in der Raumluft wird durch das Auflegen von Schonbezügen nicht gemindert.
Wir haben hunderte Matratzen geprüft und festgestellt, das die Nutzung von Matratzen Schonern  nur dann überhaupt einen Sinn ergeben, wenn diese auch regelmäßig, gleich der Bettwäsche gewaschen werden.
Dennoch bleibt die Gefahr im inneren der Matratzen und all der Textilien, die man nicht waschen kann und nicht behandelt werden, da sich Milben dorthin zurückziehen und vermehren und eben reichlich Allergene produzieren können.
Um einen wirkungsvollen Schutz gegen den Allergie auslösenden Milben-Kot zu erreichen, ist es erforderlich, den Verursacher sicher abzutöten.
Damit ist auch die Bildung des Schwarz-Schimmels (Aspergillus-Niger) erschwertder auch von den  in der Raumluft herumfliegenden Allergenen (Milben -kot) lebt.
Zusammengefasst: Sind alle nicht waschbaren Textilien wie Matratzen, Teppiche, Polstermöbel usw.  voll Milben,  aber auch weil wir diese Parasiten  steig wieder neu einbringen.

 

 

Auf der anderen Seite können auch Parasiten und Krankheitserreger aus diesen Textilien aufgenommen werden, wobei es theoretisch zu Infektionen Epidemien oder Pandemien kommen kann. 
Das gilt insbesondere für Matratzen in Hotels, Herbergen, Luxuslinern, Eisenbahn-Schlafwagen und auch Kindergärten. Die Mittagsschläfchen der „Kleinen“ finden auf Matratzen statt, in denen eventuell Erreger von anderen Kindern zurückgeblieben sind.
Informationen über den Infektionsschutz in Rahmen der Textilhygiene wird stark vernachlässigt oder verdrängt.

Hier ein Link zu einem YouTube Video.

https://youtu.be/BLry2yJsUuI

 

Es handelt sich bei Krätze in der Regel um keine lebensbedrohliche Krankheit, die trotzdem behandelt werden muss. Ausnahmen bildet der Verlauf der Bodenkrätze, die durch eine Sepsis, lebensgefährlich werden kann. Wie bei den meisten Erkrankungen gilt auch bei der Krätze, dass die Prophylaxe anzuraten ist.